Das Judentum im Ruhrgebiet

Die Metropole Ruhr präsentiert religiöses Leben in der Veranstaltung Night Prayer. Mit dabei sind die Synagoge Gelsenkirchen, der Pauenhof Dharmasala Sonsbeck, der Essener Dom, die DITIB Moschee Duisburg-Marxloh, die Griechisch-orthodoxe Kirche Herten , der Sri Kamadchi Ampal Tempel, die St. Vinzentius Kirche Bochum, das Alevitische Kulturzentrum Bergkamen und die Serbisch-orthodoxe Gemeinde Dortmund.

In der Synagoge Gelsenkirchen hat man sich ein muskalisches Rahmenprogramm ausgesucht: Ein Abendkonzert mit sefardischen Liedern und aschkenasischen Gebeten von Louis Lewandowski und Eduard Birnbaum, 1855–1920. Interpretiert von Mimi Sheffer und Anne-Lisa Nathan. Anders ausgedrückt: Die Musik zweier  liberaler Komponisten schlechthin, gesungen von einer liberalen jüdischen Kantorin (Mimi Sheffer) in einer Synagoge, die mit liberalem Judentum nichts zu tun hat und das auch nicht will.

Am 21. September 2010 ab 16.30 Uhr. Titellink anklicken für mehr Infos.

Wenn eine Gemeinde sich zwischen einer Mikwe und einer Synagoge entscheiden muss, sollte sie die Mikwe wählen. Wissen Sie warum?« Oberrabbiner Yona Metzger, zu Besuch bei der jüdischen Gemeinde in Dortmund, blickt auf die Besucher des bis auf den letzten Platz gefüllten Betraums der Dortmunder Synagoge. weiterlesen